PASCAL-Kontourtonometrie

Bei vielen Patienten gibt es glaukom-ähnliche Veränderungen am Sehnerv, obwohl der Augeninnendruck ganz normal ist. Internistische Erkrankungen (Schlaganfall, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Erhöhung der Blutfettwerte u. a.) können bei der Sehnervenbelastung ebenfalls eine große Rolle spielen. Hierdurch kann eine reduzierte Durchblutung des Sehnervens mit verursacht sein.

Diese können wir in unserer Praxis nun mit der Messung der okulären pulsatilen Tonometrie (PASCAL-Kontourtonometrie) untersuchen. Dabei wird der Augeninnendruck im Zusammenhang mit der Durchblutung des Sehnervs elektronisch gemessen. Diese Messung ist viel genauer, weil hier viel mehr Werte pro Zeiteinheit erfasst werden (circa 100 Druckbestimmungen pro Sekunde) und das quasi unter Berücksichtigung der Durchblutung. Es ist also eine Verlaufsdarstellung (Pulsdruckkurve) des tatsächlichen Augeninnendruckes über einen definierten Zeitraum möglich, wie z. B. beim Dreh eines Films. Druckschwankungen im Auge, die durch den Puls des Herzschlages entstehen, können mit dieser neuen Technik erfasst werden. Messfehler bedingt durch unterschiedliche Hornhautdicke, internistische Erkrankungen oder hohe Weit-/ Kurzsichtigkeit werden so vermieden.

Bei dieser Untersuchung werden sterile Einmalkappen benutzt, ein guter Schutz vor Infektionen.

Mit dieser Messung kann man Erkenntnisse gewinnen, die helfen eine verbesserte Relation von Durchblutung und Augendruckbelastung am Sehnerv wieder herzustellen.

Kurzes Wartezimmer-Video zum Pascal-Tonometer

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